


Seit Ende 2004 ist Jürgen Merz am Lehrstuhl
für Organizational Behaviour der Universität St.Gallen. Im Rahmen seiner
Doktorarbeit im Forschungsprogramm HealthCare Excellence beschäftigt er sich
mit dem Dilemma moderner Organisationen, die sich im Rahmen immer weiterer
Ausdifferenzierung und Spezialisierung gezwungen sehen, (Re-)Integration
betreiben zu müssen. Krankenhäuser sind dafür ein Paradebeispiel. Dabei geht es
vor allem um die damit verbundenen Wandelinitiativen, die sich mit dieser
Herausforderung direkt oder indirekt beschäftigen. Empirisch wird dies
besonders nah durch Projekte an einem Kantonsspital begleitet, wo er auch als
(Teilzeit-)Mitarbeiter in den Alltag mit eingebunden ist.
Seine wissenschaftliche Ausbildung erfolgte an der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Betriebswirtschaftslehre
mit den Schwerpunkten Gesundheitsmanagement, Unternehmensführung und
Wirtschafts- und Sozialgeographie. Dabei verknüpfte er stets die theoretische
Ausbildung durch Praktika/Werkstudententätigkeiten im Gesundheits- und
Projektmanagementbereich mit der Praxis. Ebenso war er in der studentischen
Unternehmensberatung JCT engagiert. Seit seinem Zivildienst fährt er
ehrenamtlich Rettungsdienst, geht gerne joggen, fährt Ski und fotografiert.